Die Biotonne - auf den Inhalt kommt es an

Bioabfälle sorgfältig trennen

Falsch eingeworfene Abfälle, sogenannte „Störstoffe“ schaden der Bioabfallvergärung und sind für die Kompostierung unbrauchbar. Diese müssen aufwändig aussortiert und teuer entsorgt werden. Ein Kompost mit Störstoffen ist außerdem unverkäuflich.

Störstoffe sind:
Plastiktüten (auch kompostierbare Kunststoffbeutel), sonstige Kunststoffprodukte, Gläser, Flaschen, Getränketüten, Alufolien, Dosen, Staubsaugerbeutel, Textilien, Leder, Gummi, Staubsaugerbeutel, Holz- und Kohleasche, Zigarettenkippen und -asche, Katzenstreu, Windeln und Porzellan.
 
Um eine gute Qualität zu erzeugen und die Kosten zu senken sind daher regelmäßige Kontrollen notwendig. Seit Januar 2015 läßt der Abfallwirtschaftsbetrieb die Biotonnen im gesamten Landkreis Freudenstadt mit Hilfe eines Detektors kontrollieren. Der Detektor ist am Biomüllfahrzeug angebracht. Dabei wird der Inhalt der Biotonnen auf Metalle überprüft. Die Störstoffdetektoren sind noch auf eine untere Prüfempfindlichkeit eingestellt. Bei falscher Befüllung ertönt ein akustisches Signal, die Biotonnen bleiben ungeleert stehen und erhalten eine rote Karte. Gleichzeitig werden die Biotonnen oberflächlich auf Sicht kontrolliert
 

Falsch befüllte Biotonnen bleiben stehen. Was ist zu tun?

Bis zur nächsten Entleerung die Störstoffe aussortieren und diese im Restmüll entsorgen.
 
Entsorgung über gebührenpflichtige Müllsäcke (Stück 5,25 €), erhältlich bei den meisten Bürgermeisterämtern und zur Restmüllabfuhr bereitstellen
 
Anlieferung auf den Hausmülldeponien/ Umladestationen Bengelbruck oder Rexingen gegen Gebühr (Kleinmenge bis 60 kg 10,00 €);
 
Sonderleerung der Biotonne als Restmüll für 15,00 €, wenn der Rechnungsempfänger die Kostenübernahme gegenüber dem Abfallwirtschaftsbetrieb schriftlich vorliegt.

Tipps zum richtigen Umgang mit der Biotonne

siehe rechte Spalte Merkblätter

Biotonnen nicht nur für Haushalte

Schulen, Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Behörden und Gewerbebetriebe beantragen die Biotonne schriftlich beim Abfallwirtschaftsbetrieb. Diese Biotonnen sind gebührenpflichtig.
 
Nicht in die Biotonne gehören gewerbliche Speisereste. Hotels, Gaststätten, Kinder-, Alten- und Pflegeheime, Kliniken, Krankenhäuser und Kantinen müssen Fachfirmen mit der Speiseresteentsorgung beauftragen.

Volleigenkompostierer

Die Biotonne soll keine Konkurrenz für die Kompostierung im eigenen Garten sein. Es gibt keine bessere und sinnvollere Verwertung organischer Abfälle als die Kompostierung im eigenen Garten. Eigenkompostierer haben die Wahl für organische Abfälle, die bisher nicht selbst kompostiert wurden, die Biotonne als Ergänzung zu nutzen oder gänzlich auf die Biotonne zu verzichten. Volleigenkompostierer müssen sämtliche Küchen- und Gartenabfälle (inklusive Speisereste) selbst kompostieren. Mehrere Haushalte können für ein Grundstück nur gemeinsam als Volleigenkompostierer ihren Verzicht auf die Biotonne erklären.
Antrag (151 KiB)auf Gebührenermäßigung für Volleigenkompostierer.
Antragsfrist: 31. Oktober.

Kontakt

Abfallwirtschaftsbetrieb
Abfallwirtschaftsbetrieb
Herrenfelder Straße 14
72250 Freudenstadt
Telefon 0800 9638527
Fax 07441 920-5059

Ansprechpartner

Gisela Mayer

Abfallberaterin

Telefon 07441 920-5054
Fax 07441 920-995054
Aufgaben:
  • Abfallberatung für Haushalte, Kindergärten und Schulen,
  • Betreuung der Recycling-Center,
  • Kompostvermarktung,
  • Verleihung der Geschirrmobile

Ansprechpartner gewerbliche Biotonne

Petra Zell

Abfallberaterin

Telefon 07441 920-5053
Fax 07441 920-995053
Aufgaben:
  • Abfallberatung für Gewerbebetriebe

  • Betreuung der Recycling-Center

  • Controlling-statistische Erhebungen und Analysen

Film

Kreislauf Bioabfall

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

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