Hinweise zum Umgang mit dem Wolf

Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg

Grundsätzlich stellen Wölfe keine Gefahr für den Menschen dar, da sie als vorsichtige Tiere eine direkte Begegnung mit dem Menschen meiden. Da sie Menschen bereits über große Distanzen wahrnehmen, ist eine Begegnung zwischen Mensch und Wolf daher auch in Wolfsgebieten eine Seltenheit. Falls es dennoch zu einer Begegnung zwischen Mensch und Wolf kommt, gilt wie bei anderen Wildtieren:
- begegnen Sie ihnen mit Respekt,
- halten Sie Abstand,
- gehen Sie nie auf die Tiere zu und bedrängen Sie diese nicht.

In der Regel ziehen sich Wölfe beim Anblick des Menschen zurück. Bei vielen dokumentierten Begegnungen, bei denen der Wolf einen vertrauten Eindruck machte, befanden sich die beobachtenden Menschen innerhalb von Fahrzeugen. Dass Wölfe vor Fahrzeugen oder auch vor Reitern oft wenig Scheu zeigen, haben sie mit vielen anderen Säugetierarten gemeinsam. Dies ist daher keine ungewöhnliche oder besorgniserregende Verhaltensweise.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums:
Verhaltenshinweisen des Umweltministeriums

Wolfshinweise melden Sie bitte an die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Abteilung Waldnaturschutz Arbeitsbereich Wildtierökologie
Anrufbeantworter der FVA – wird alle 24 Stunden abgehört
Telefon: 0761 4018-274
Mobil: 0173 604 1117
E-Mail: wildtiermonitoring.fva-bw@forst.bwl.de

Schutzmaßnahmen für Tierhalter

„Förderkulisse Wolfsprävention“

Wichtig ist nun, die Weidetiere möglichst umfassend und ausreichend zu schützen, damit der Wolf nicht lernt, dass – unzureichend geschützte - Nutztiere eine leichte Beute sind.

Nachdem sich seit längerer Zeit im Nordschwarzwald ein Wolf aufhält, hat das Umweltministerium eine „Förderkulisse Wolfsprävention“ für den betroffenen Bereich ausgewiesen:
Innerhalb dieser Förderkulisse übernimmt das Land 90 Prozent der Kosten, die Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhaltern (für andere Tierarten ist keine Förderung möglich) bei der Anschaffung von Materialien für Herdenschutzmaßnahmen entstehen. Hierzu zählt insbesondere eine lückenlose Umzäunung mit Elektrozäunen. Ferner fördert das Land den Einsatz von Herdenschutzhunden ab einer Mindestgröße von 60 Muttertieren mit einer jährlichen Pauschale für die Ausbildung und den Unterhalt der Hunde in Höhe von 1.950 Euro.

Nähere Informationen hierzu stellt das Umweltministerium auf folgender Seite zur Verfügung:

Infos Förderkulisse

Weitere Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter finden Sie auch auf der Internetseite des Umweltministeriums:

Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter des Umweltministeriums

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendungen an Tierhalter im Landkreis Freudenstadt ist die untere Naturschutzbehörde zuständig. Wir haben das Wichtigste für Sie in zwei Merkblättern zusammengefasst:

Merkblatt technische Maßnahmen (Zäune) (100 KiB)
Merkblatt nichttechnische Maßnahmen (Herdenschutzhunde) (120 KiB)

Die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie hier:

Mantelbogen zum Antrag (197 KiB)
Ergänzungsbogen zum Antrag (101 KiB)

Kontakt

Sachgebiet Baurecht und Umweltschutz
Herrenfelder Straße 14
72250 Freudenstadt
Telefon 07441 920-5043
Fax 07441 920-5099

Ansprechpartnerin

Silke Finkbeiner
Telefon 07441 920-5035
Fax 07441 920-995035
Öffnungszeiten:

Nach Vereinbarung

Aufgaben:
  • Berechnung und Abschluss von Landschaftspflegevertr?gen, Haushalts?berwachung von F?rdermitteln
  • Ausk?nfte zum Meldeverfahren gesch?tzter Tier- und Pflanzenarten, Betreuung der ehrenamtlichen Fachberater f?r Hornissen, Amphibien und Flederm?use
  • Bereitstellung von Informationsmaterial f?r die ?ffentlichkeit

Merkblätter

Technische Maßnahmen (Zäune) (100 KiB)

Nichttechnische Maßnahmen (Herdenschutzhunde) (120 KiB)

Antragsformulare

Mantelbogen (197 KiB)

Ergänzungsbogen (101 KiB)