„DemenzNetz Landkreis Freudenstadt“ in’s Leben gerufen

Im Mai fand im Landratsamt die Auftaktveranstaltung für das „DemenzNetz Landkreis Freudenstadt“ statt. Etwa 75 professionell oder ehrenamtlich Mitarbeitende von Kommunen, Krankenhäusern, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Kirchen, Kreisärzteschaft, Krankenkassen und weiteren Einrichtungen der Seniorenarbeit nahmen mit großem Interesse teil.

Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt die Zahl demenzbetroffener Menschen stetig zu, was für Kommunen und Einrichtungen des Gesundheitssystems große Herausforderungen bedeutet. Die ohnehin schon sehr belastende Situation für die Betroffenen und ihre Angehörigen wird durch Schamgefühle, Tabuisierung und Berührungsängste der Mitmenschen verstärkt.

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, starteten Klaus Rademacher, Leiter des Geriatrischen Schwerpunktes, und Alexander Menges, leitender Oberarzt der Psychiatrischen Klinik am Krankenhaus Freudenstadt, die Initiative „DemenzNetz“. Übergeordnetes Ziel sei es, so Rademacher, die Lebensqualität Demenzbetroffener und ihrer Angehörigen durch Beratung und gut koordinierte Versorgung zu verbessern. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Schulung möglichst vieler professionell oder ehrenamtlich Helfender sollen einen wichtigen Pfeiler der Netzwerk-Arbeit darstellen.

Die Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen und die politische Anbindung des DemenzNetz über die kommunale Gesundheitskonferenz wurden von Anja Ruf dargestellt. Susanne Himbert von der Alzheimer Gesellschaft Baden Württemberg berichtete über „erfolgreiches Arbeiten in Demenz-Netzwerken“.

In vier Gesprächsrunden wurden die Themen „Medizin und Pflege“, „Alltag und Teilhabe“, „Betroffene und Angehörige“ sowie „Ehrenamt“ unter Moderation der Beirats-Mitglieder Günter Bauer, Sonja Groth, Ernst Klumpp, Johannes Miller, Uwe Raible, Marion Schmid und Reinhardt Schmid mit allen Anwesenden lebhaft diskutiert. Dabei wurde auf Versorgungslücken sowie auf mögliche Verbesserungen wie beispielsweise „Information der Öffentlichkeit“ hingewiesen.

Und so geht es weiter: der Beirat wird in seiner nächsten Sitzung die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung auswerten und erste konkrete Arbeitsgruppen wie z.B. „Unterstützung von Angehörigen“ initiieren.

Zudem wird von Anja Ruf, Koordinatorin der Gesundheitskonferenz im Landratsamt, ein E-Mail-Verteiler zur besseren Vernetzung aller Beteiligten organisiert. Alle Personen oder Einrichtungen, die regelmäßig Kontakt mit demenzbetroffenen Menschen haben, können sich unter ruf@landkreis-freudenstadt.de gerne für diesen Verteiler anmelden.

Die Initiatoren Klaus Rademacher (Zweiter von links) und Alexander Menges (Dritter von links), Anja Ruf von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz (vierte von links) gemeinsam mit den Mitgliedern des Beirats Demenznetz Landkreis Freudenstadt.

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