Ausbau der Kreisstraßen 4777 von Ödenwald nach Loßburg und der 4779 von der B28 bis Rexingen kommt gut voran

Je nach Verlauf des kommenden Winters wird voraussichtlich noch bis August 2019 der am 14. Mai 2018 begonnene Ausbau der 3,1 km langen Strecke von Ödenwald nach Loßburg, der von der Firma Bantle aus Bösingen ausgeführt wird, andauern. Erfreulicherweise liegen die Arbeiten jedoch aktuell aufgrund des guten Bauwetters etwa einen Monat vor dem Zeitplan, sodass die Einwohner des Weilers Büchenberg bereits seit dem 20. August über den vorab gebauten Geh- und Radweg unter Ampelregelung in Richtung Loßburg fahren können.

Inzwischen wurden von den 30.000 m³ Boden, die insgesamt bewegt werden müssen, etwa 18.000 m³ in den ersten 2,3 Kilometern ausgehoben und 5.000 m³ wieder eingebaut. Mit der Maßnahme, für die bislang 1,6 Mio. Euro verbaut sind, wurde auch eine Wasserversorgungsleitung des Zweckverbandes Wasserversorgung Kleine Kinzig auf eine Länge von 1,1 Kilometer verlegt. Ebenfalls wurden 650 Meter Kanal- und Abwasserleitungen verlegt.
Der Straßenuntergrund ist überwiegend schlecht, weshalb in den bisher fertiggestellten 1,6 km 190 Tonnen Bindemittel zur Verfestigung in den Untergrund eingearbeitet werden mussten. Von den insgesamt 15.000 m³ Schottertragschicht sind inzwischen 9.000 m³ eingebaut. Die Asphalttragschicht der Fahrbahn und der neue Geh- und Radweg sind vom Ödenwald bis zur westlichen Zufahrt zum Büchenberg fertig, allerdings fehlt noch die Modellierung und Gestaltung der Seitenräume. Die alte teerhaltige Straßendecke ist bis zur östlichen Zufahrt zum Büchenberg herausgefräst und fachgerecht entsorgt.
Bis zur witterungsabhängigen Winterpause, die erfahrungsgemäß in dieser Höhenlage von Dezember bis April dauert, sollen noch die Seitenräume und Höfe im Ödenwald, sowie zwischen Büchenberg und Loßburg die Erdarbeiten, die erste Lage der Schotterschicht und die Entwässerung fertiggestellt werden.
Leider kann im Winter keine provisorische Verkehrsführung durch die Baustelle eingerichtet werden. Für einen Begegnungsverkehr sind die Begleitwege zu schmal, Signalanlagen hätten sehr lange Rotphasen und ein ausreichender Winterdienst wäre kaum möglich. Auf der bis dahin mutmaßlich bestehenden Asphalttragschicht kann nicht gefahren werden, da diese ansonsten Schaden nehmen kann und somit keine Gewährleistung seitens der bauausführenden Firma zu leisten wäre. Außerdem wäre diese Tragschicht im Winter auch nicht verkehrssicher befahrbar und ein Winterdienst nicht möglich.

Nach der Winterpause stehen noch viele, teilweise umfangreiche und zeitaufwendige Arbeiten mit einem Bauvolumen von ca. 1,5 Mio. Euro an. Es müssen 3.000 m³ Schotter und 11.000 m² Asphalttragschicht eingebaut und 2.600 Meter Leerrohre für die Breitbandversorgung gegraben und verlegt werden. Weiter sind 35 Waldwegezufahrten in Schotter und Asphalt herzustellen, mehrere Natursteinmauern und Ein- und Ausläufe, 630 Meter Mulden und 4.800 m² Bankett, 800 Meter Bordsteine und 3.500 m³ Humusarbeiten sind notwendig. 1.900 m Mulden sind zu modellieren und zum Schluss sind noch 20.000 m² Asphaltfeinbelag auf der Straße und 3.500 m² auf dem Geh- und Radweg einzubauen.
 
Vor dem kommenden Winter allerdings, voraussichtlich im November 2018, wird der erste von zwei Bauabschnitten von der B 28 nach Rexingen fertiggestellt. Die bauausführende Firma Rath aus Pfalzgrafenweiler baut seit 4. Juni 2018 den 1,2 km langen Abschnitt bis zur Zufahrt zum Recycling-Center auf einer Breite von 6,50 Meter aus.
Hier wurden insgesamt 10.000 m³ Boden bewegt, 500 Meter Kanal- und Abwasserleitungen eingelegt und 1.600 Meter Sickerleitungen verbaut.
Der Untergrund ist fertig planiert und der Schotter zu 60 % in der ersten Lage eingebaut. Wegen des schlechten Untergrundes mussten 120 Tonnen Bindemittel zur Stabilisierung eingearbeitet werden. Der alte teerhaltige Straßenaufbruch ist fachgerecht entsorgt. Mit der Maßnahme wurden auch Leitungen der EnBW, der Stadt Horb und des Landkreises eingelegt. Inzwischen sind 1,1 Millionen Euro umgesetzt.
 
Seitens der Landkreisverwaltung und der bauausführenden Firmen wird weiterhin im Rahmen des Möglichen mit Hochdruck an den Maßnahmen gearbeitet.

Hausanschrift

Herrenfelder Straße 14
72250 Freudenstadt

Telefon: 07441 920-0
Telefax: 07441 920-999900
E-Mail: post@landkreis-freudenstadt.de

E-Mail-Postfach für verschlüsselte elektronische Kommunikation

Postanschrift

Postfach 620
72236 Freudenstadt

Anfahrt

Öffnungszeiten

Landratsamt
Dienstag 08:00-12:00
Donnerstag 08:00-12:00
14:00-17:30
Freitag 08:00-12:30
und nach Vereinbarung
Zulassungsstellen
Montag 08:00-12:00
14:00-15:30
Dienstag 08:00-15:30
Mittwoch 08:00-12:30
Donnerstag 08:00-12:00
14:00-17:30
Freitag 08:00-12:30

Nach Bedarf unserer Kunden haben die Ämter unterschiedliche Öffnungszeiten - bitte informieren Sie sich auf den Ämter-Seiten.

Bankverbindungen

Kreissparkasse Freudenstadt

IBAN

DE58 6425 1060 0000 0000 86

BIC

SOLADES1FDS

Postbank Stuttgart

IBAN

DE06 6001 0070 0004 5857 05

BIC

PBNKDEFF

Umsatzsteuer-ID

DE144250325