Equal Pay Day 2019

Niedrigere Bezahlung, geringere Eingruppierung und weniger Aufstiegsmöglichkeiten – für viele berufstätige Frauen in Deutschland ist das leider noch immer Realität.

Die Beauftragte für Chancengleichheit des Landkreises und die Kreisvolkshochschule Freudenstadt veranstalten am Donnerstag, 21. März 2019, von 18 bis 20 Uhr, anlässlich des Equal Pay Days einen Workshop „Gleiches Recht für Frau und Mann und gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit?“. Er findet im Kreishaus in Freudenstadt im Raum R1 E5 statt. Referentin Susanne Munzke beleuchtet, warum Frauen immer noch häufig für weniger Geld arbeiten als die männlichen Kollegen. Die Teilnehmerinnen erfahren wie sie diese Erkenntnisse über Gehaltsverhandlungen in ihre zukünftige Kommunikation einbauen und umsetzen können. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unterwww.vhs-kreisfds.de oder Telefon 07441 920-1444 wird gebeten.

Der Internationale Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, weswegen der alljährliche Equal Pay Day 2019 wieder am 18. März begangen wird. Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht dieses Datum für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Doch selbst wenn Faktoren wie unterschiedliche Berufsgruppen, Teilzeit, Minijobs, etc. herausgerechnet werden, besteht zwischen Frauen und Männern die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten eine nicht zu erklärende und auch nicht zu rechtfertigende Lohnlücke von sechs Prozent.
 
Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird – das gilt auch und vor allem für die Entlohnung von Arbeit. Unter dem Motto WERTSACHE Arbeit wird im Kampagnenjahr 2019 über den Wert und die Bewertung von männlicher und weiblicher Erwerbsarbeit aufgeklärt. Die Ursachen für den geringeren Verdienst von Frauen haben leider nicht immer etwas mit dem Wert ihrer Arbeit und der damit verbunden Entlohnung zu tun. Der Fokus steht in diesem Jahr auf der Frage wie die Wertschätzung ganzer Berufsgruppen und das Thema Lohngerechtigkeit zusammen hängen. Ziel ist es, die bestehenden Bewertungsmaßstäbe zu überdenken, um anhand gleicher Maßstäbe für Männer und Frauen echte Gleichwertigkeit zu schaffen.
 
Der Beschäftigungsstatistik der Agentur für Arbeit kann entnommen werden, dass im Landkreis Freudenstadt die Bruttomonatsentgelte von Frauen im Vergleich zu allen anderen Regionen in Baden-Württemberg am niedrigsten sind. Auch die Einkommensschere der Gehälter zwischen Männern und Frauen ist in Freudenstadt mit 1127 € äußerst hoch. Die Zahlen zeigen, dass hier ein großes Potential besteht.

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