Landrat besucht Schinken-Wein

Mobilität wichtiges Thema

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Eberhard Kappler, Andreas Hofer, Alexander Kohrs, Friedrich Barth, OB Julian Osswald

Im Rahmen seiner Firmenbesuche war Landrat Dr. Klaus Michael Rückert zusammen mit Oberbürgermeister Julian Osswald und dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister Friedrich Barth zu Gast bei der Genussmanufaktur Schinken-Wein in Freudenstadt-Musbach. Auf dem Programm standen eine Betriebsbesichtigung sowie ein Gespräch mit der Geschäftsführung über die aktuellen Herausforderungen für das Unternehmen. In einem drängenden Problem kann die Kommunalpolitik eine Lösung anbieten.

Die Hermann Wein GmbH & Co. KG wurde 1966 von Herman Wein gegründet. Grundlage der Geschäftsidee war ein altes Familienrezept, eine Räucherkammer und das Ziel, den besten Schwarzwälder Schinken herzustellen. Als Pionier in diesem Geschäftsfeld machte sich Hermann Wein schnell einen Namen und so mussten bereits nach einem Jahr neue Räucherkammern gebaut werden um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Heute produziert Schinken-Wein auf 30.000 qm Fläche mit 300 Mitarbeitenden Rohschinken und weitere Spezialitäten nach einem traditionellen Familienrezept. Die Produkte werden neben dem inländischen Markt auch in 29 Länder exportiert und verkauft. Seit 2011 leitet der Enkel des Firmengründers Andreas Hofer zusammen mit Eberhard Kappler, der bereits seit 1985 in der Geschäftsführung ist, das Unternehmen. Der Anspruch an die hohe Qualität der Produkte zeigt sich auch in verschiedenen Auszeichnungen. So wurde Schinken-Wein in den Jahren 2020 und 2021 von der Lebensmittelzeitung als Top-Marke ausgezeichnet.

Beim Betriebsrundgang erklärten die beiden Geschäftsführer die Produktionsabläufe vom Wareneingang bis zum Versand. Landrat Dr. Rückert und Oberbürgermeister Julian Osswald zeigten sich von der Effizienz der Prozesse schwer beeindruckt. Auch die Dimensionen der Maschinen und Räucheranlagen brachten die Besucher zum Staunen. „Wenn man die fertigen Produkte im Supermarktregal sieht, ahnt man nicht, welche komplexen Vorgänge dafür notwendig sind.“ so Landrat Dr. Rückert.

Beim anschließenden Austausch wies Andreas Hofer auf einen für sein Unternehmen bedeutenden Standortnachteil hin – das unzureichende Mobilitätsangebot für die Mitarbeitenden in Freudenstadt-Musbach. Oftmals würden dringend benötigte Neueinstellungen daran scheitern, dass die Bewerbenden über den ÖPNV keine passende Verkehrsverbindung bekommen.

Landrat Dr. Rückert verwies in diesem Zusammenhang auf die erst kürzlich vom Kreistag als Pilotprojekt beschlossene Mobilitätsgarantie. In den Städten Freudenstadt und Horb werde das Mobilitätsangebot während der Pilotphase ausgebaut und mit ÖPNV-Taxis ergänzt. Dadurch erhöhe sich die Attraktivität und die Flexibilität des ÖPNV im Landkreis Freudenstadt deutlich und dem angesprochenen Standortnachteil könne entgegengewirkt werden. Die Geschäftsführer zeigten sich an diesem Projekt sehr interessiert und brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass dieses neue Mobilitätsangebot auch angenommen werde.

Zum Schluss des Besuches bedankte sich Landrat Dr. Rückert für die Einblicke in das Unternehmen und meinte: „Ich freue mich immer wieder und bin begeistert, wenn ich sehe, was für innovative und beeindruckende Unternehmen wir im Landkreis haben.“

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