Impfen im Landkreis Freudenstadt

Kreisimpfzentrum geschlossen

Das Kreisimpfzentrum ist seit Sonntag, 26. September 2021 geschlossen. Bitte wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, wenn Sie eine Erst- oder Zweitimpfung benötigen. 

Wer eine Impfung mit dem Impfstoff von Moderna wünscht, kann diese in einer der Schwerpunktpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg vornehmen lassen. Eine Karte der Schwerpunktpraxen kann unter Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg: Corona-Karte Moderna Zweitimpfungen (kvbawue.de) abgerufen werden. 

Mobiles Impfteam

Nach Schließung der Impfzentren wird es noch bis Ende Dezember 30 mobile Impfteams im ganzen Land verteilt geben, um vor allem die Auffrischimpfungen der besonders vulnerablen Personengruppen auch weiterhin zu gewährleisten. Der Landkreis Freudenstadt wurde hierbei dem Krankenhausstandort Offenburg zugeordnet.

Auffrischimpfungen

Bereits seit dem 1. September 2021 können sich in Baden-Württemberg bestimmte Personen ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Die sogenannten Auffrischimpfungen werden beispielsweise für Menschen in Pflegeeinrichtungen, mit einer Immunschwäche oder für alle angeboten, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Voraussetzung ist immer, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Ab sofort können sich in Baden-
Württemberg bei individuellem Wunsch, nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung auch Menschen ab 60 Jahren ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen.

Alle Gruppen, für die diese Impfung aktuell empfohlen wird, können zeitnah eine Auffrischimpfung bekommen. Bis 26. September kann diese noch im Kreisimpfzentrum erfolgen. Zusätzlich und in der Zeit nach dem 26. September ist eine  Auffrischimpfung bei der Hausärztin oder beim Hausarzt und bei der Betriebsärztin oder beim Betriebsarzt möglich. Nach der Schließung der Impfzentren wird es noch 30 Mobile Impfteams im Land geben, die weiterhin Menschen direkt vor Ort in den Heimen und Einrichtungen impfen werden. Daneben sind Auffrischimpfungen auch bei den Vor-Ort-Impfaktionen in den Stadt- und Landkreisen möglich.

Zu beachten ist, dass die Auffrischimpfung erst dann erfolgen kann, wenn die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt.

Bedingung, um eine Auffrischimpfung zu erhalten, sind der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfungen in Form des gelben Impfausweises, des digitalen Impfnachweises oder eines Ersatzimpfnachweises, ein Lichtbildausweis sowie im Fall
von Personen mit Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie ein entsprechendes ärztliches Attest, ärztliche Vorbefunde oder ein Arztbrief. Beschäftigte von medizinischen Einrichtungen müssen eine formlose Bescheinigung
des Arbeitgebers mitbringen, aus der hervorgeht, dass sie bei ihrer Tätigkeit regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht.

Auffrischimpfungen werden ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Erfolgten die ersten beiden Impfungen bereits mit einem mRNA-Impfstoff, so soll die Auffrischimpfung mit dem mRNAImpfstoff
desselben Herstellers durchgeführt werden. Auch Personen, die eine Kreuzimpfung mit AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, sollen den mRNA-Impfstoff desselben Herstellers als Auffrischimpfung erhalten. Als Beispiel: Wurde eine Person zunächst mit AstraZeneca erst- und mit Biontech/Pfizer zweitgeimpft, so erfolgt die Auffrischimpfung ebenfalls mit Biontech/Pfizer. Eine Person, die Erst- und Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Moderna erhalten hat, erhält auch eine Auffrischimpfung mit diesem Impfstoff. Personen, die bisher ausschließlich mit den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca bzw. Johnson und Johnson geimpft wurden, können für die Auffrischimpfung den Impfstoff von Biontech/Pfizer oder den von Moderna erhalten. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend. 

Folgende Personen können eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort untergebracht sind; hierzu zählen insbesondere
    • vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege-und Unterstützungsbedarf nach § 2 Absatz 3, § 4 Absatz 2 und § 5 des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes,
    • besondere Wohnformen und ambulant betreute Wohngruppen der Eingliederungshilfe sowie Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderungen,
    • Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Obdachlosenunterkünfte) und vergleichbare Einrichtungen für Wohnungslose nach den §§ 67 bis 69 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Personen mit einer relevanten angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Pflegebedürftige, die zu Hause betreut oder gepflegt werden,
  • Personen, die bei der Grundimmunisierung ausschließlich die Vektorviren-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca oder COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International erhalten haben, ungeachtet des Alters oder einer anderweitigen Indikation.

Für Personen, die in den oben genannten Einrichtungen, in ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten, in Unterstützungsdiensten für besonders gefährdete Menschen mit Behinderungen, im Rettungsdienst oder in mobilen Impfteams tätig sind, wird eine Auffrischimpfung derzeit nicht allgemein öffentlich empfohlen; sie ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch möglich. Gleiches gilt für Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Durchgeführte Impfungen im Kreisimpfzentrum und durch das Mobile Impfteam

Betriebswoche Erstimpfungen Zweitimpfungen Einmalimpfungen
01 360 ---  
02 600 ---  
03 2.400 350
 
04 3.000 1.000  
05 4.180 1.690  
06 6.780 2.333  
07 9.214 2.996  
08 10.190 3.710  
09 13.476 4.297  
10 15.163 4.919  
11 18.277 5.465  
12 21.895 5.984  
13 26.909 6.581  
14 30.994 7.397  
15 33.439 9.267 432
16 36.003 11.543  
17 37.974 12.953 1.007
18 39.344 15.938 1.042
19 39.645 19.078 1.048
20 40.749 23.271 1.048
21 43.406 24.201 1.048
22 43.784 26.942 1.048
23 44.015 30.105 1.048
24 44.335 33.648 1.048
25 44.465 36.207 1.095
26 44.615 37.465 1.173
27 44.854 39.615 1.272
28 45.295 39.772 1.350
29 45.405 40.204 1.434
30 45.738 40.451 1.569
31 46.056 40.741 1.707
32 46.336 41.091 1.806
33 46.591 41.444 1.883
34 46.889 41.781 1.967
35 47.062 42.176 2.056

Daneben wurden im KIZ und von den Mobilen Impfteams insgesamt 807 Auffrischimpfungen vorgenommen. Die Gesamtzahl der vom Kreisimpfzentrum durchgeführten Impfungen beläuft sich auf 92.101!

In den 70 Impfpraxen im Landkreis wurden darüber hinaus 36.227 Erst-, 40.985 Zweit- und 551 Auffrischimpfungen verabreicht.

Stand 19. September sind 64,8 % der Landkreisbevölkerung zum ersten und 62,6 % zum zweiten Mal geimpft; der Landesdurchschnitt bei den Erstimpfungen liegt bei 62,3 % und den Zweitimpfungen bei 59,5 %.

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