Entwicklungsprogramm ländlicher Raum wichtig für den Landkreis

Landratsamt lud zu Infoveranstaltung für die Gemeinden

Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt- und Gemeindeverwaltungen mit dem Kreis-Wirtschaftsbeauftragten Ralf Bohnet (ganz links) und Natalie Huschka vom Regierungspräsidium Karlsruhe (7. von rechts)

Das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum, kurz ELR ist das wichtigste Strukturförderprogramm im Landkreis Freudenstadt. Um über die aktuellen Neuigkeiten und Veränderungen im Antragsverfahren sowie bei den Fördermöglichkeiten zu informieren hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises, die für das ELR zuständig ist, eine Infoveranstaltung für die ELR-Beauftragten der Gemeinden organisiert. Alle Gemeinden des Landkreises waren vertreten und so freute sich der Wirtschaftsbeauftragte des Landkreises Ralf Bohnet bei seiner Begrüßung über die sehr gute Resonanz. Dies unterstreiche auch die Wichtigkeit des ELR-Programms für die Entwicklung im ländlichen Raum, so Bohnet. Neben den Gemeindevertretern begrüßte er auch Natalie Huschka vom Regierungspräsidium Karlsruhe die dort ebenfalls für das ELR-Programm zuständig ist. Sie stellte die Entwicklung des ELR-Programms in den vergangenen Jahren dar, wobei deutlich wurde, dass das ELR für private Bauherren im Wohnungsbau sowie für die Gewerbebetriebe ein attraktives Förderprogramm darstellt. So fließen allein 2019 Fördergelder in Höhe von über 3 Mio. Euro in den Landkreis Freudenstadt. Damit werden nachhaltige und wichtige Projekte auf privater, gewerblicher sowie kommunaler Ebene angestoßen und auch umgesetzt. Auf Landesebene beträgt das Fördervolumen 75 Mio Euro und damit werden Investitionen in einer Höhe von 620 Mio auf Landesebene angestoßen. Huschka erläuterte anschließend die Neuerungen und Veränderungen. So gibt es nach wie vor die Förderschwerpunkte Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen. In der neuen Förderperiode 2020 soll vor allem der Innenentwicklung der Dörfer besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Immer mehr leerstehende ältere Häuser prägen viele Ortsbilder und diese sollen im Rahmen der Nachverdichtung zu neuem Wohnraum oder auch Geschäftsräumen umgebaut werden. Dafür soll 50 % des Fördervolumens eingesetzt werden. Auch auf die Förderung von Dorfgasthäusern als Kulturgut wird besonderen Wert gelegt und die Förderquote entsprechend erhöht. Mit diesem Strukturförderprogramm solle gezielt die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten und ausgebaut, sowie lebendige Ortskerne geschaffen werden, so Natalie Huschka. Der Abgabetermin für die Förderanträge ist auch dieses Jahr wieder am 30. September. Die Anträge müssen über die jeweilige Gemeindeverwaltung beim Landratsamt Freudenstadt spätestens zu diesem Termin eingereicht werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich entweder bei ihrer Gemeindeverwaltung oder auch beim Landratsamt Freudenstadt informieren. Weitere Informationen: Landratsamt Freudenstadt, Wirtschaftsförderung, Ralf Bohnet, E-Mail: r.bohnet@landkreis-freudenstadt.de, Telefon 07441 920-1020.

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