Landkreis Freudenstadt Spitzenreiter bei Klimaschutz-Förderungen / KEA-Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz: Förderung löst ein Mehrfaches an Investitionen aus

Vor kurzem veröffentlichte das Umweltministerium gemeinsam mit der KEA, der Klimaschutz- und Energieagentur auf Landesebene, den „Statusbericht kommunaler Klimaschutz in Baden-Württemberg“. Dieser beleuchtet auf rund 200 Seiten sowohl den Ausstoß von Treibhausgasen und den Ausbau erneuerbarer Energien in Kommunen als auch die vielfältigen Aktivitäten und Konzepte im Land zur Stärkung des Klimaschutzes vor Ort. Ein Ergebnis dabei: Der Landkreis Freudenstadt liegt, bezogen auf die Einwohnerzahl, bei Klimaschutz-Förderungen vorn!

Die Daten des Statusberichts sind landkreisscharf abgebildet, die Auswertung bezieht sich auf die Jahre 2008 bis einschließlich 2017. In absoluten Zahlen ist der Landkreis Tübingen Spitzenreiter bei der Förderung mit 3,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei der erhaltenen Fördermittel liegt der Landkreis Freudenstadt mit 3,2 Millionen Euro, auf Platz drei der Landkreis Karlsruhe mit 2,7 Millionen. Anders betrachtet liegt jedoch der Landkreis Freudenstadt auf dem ersten Rang: Die einwohnerbezogene Fördersumme liegt bei 38,2 Euro pro Einwohner, also höher als die im Nachbarlandkreis neckarabwärts und sogar viermal so viel wie im landesweiten Durchschnitt (9,6).
Mit Fördermitteln aus der sogenannten „Kommunalrichtlinie“ werden Vorhaben zur Effizienzsteigerung beispielsweise in Kindertagesstätten, Schulküchen und Rechenzentren sowie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik unterstützt. Die Förderquoten für die Kommunen liegen je nach Maßnahme zwischen 20 und 50 Prozent. Sie müssen also nur einen Teil der Kosten selbst tragen.
Das KEA-Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz stellt fest: Die staatliche Förderung lohnt sich für das Klima und erneuert die kommunale Infrastruktur. Zudem fließt von den eingesetzten Fördermitteln über die Umsatzsteuer ein erheblicher Teil wieder zurück in den Bundeshaushalt, da die 58 Millionen Euro Gesamtförderung Investitionen in Höhe von rund 215 Millionen Euro ausgelöst haben.
Nicht zuletzt dank dem Landkreis und dessen Kooperation mit der Energieagentur in Horb werden Förderprogramme des Bundes und des Landes in der Region stark beworben - und dadurch auch verstärkt abgerufen. Ein Gewinn für das Klima – und den Landkreis.
 

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